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Dhanwantaram Taila

Dhanwantaram Taila (auch Dhanwantharam Taila)

Dhanwantaram Taila ist ein klassisches, vielseitig eingesetztes mediziertes Öl der ayurvedischen Tradition, das vorrangig zur Behandlung von Vata-bedingten Störungen verwendet wird. Es findet sowohl äußerlich als auch innerlich Anwendung und gilt als eines der zentralen Heilöle bei muskuloskelettalen und neurologischen Beschwerden.

Hauptanwendungsgebiete sind Ischias (Gridhrasi), Lumbago (Katigraha) und Osteoarthritis (Sandhigata Vata), wobei das Öl traditionell zur Linderung von Schmerzen, Steifheit und lokalisierten Schwellungen eingesetzt wird. Bei Lähmungserscheinungen und in der Schlaganfall-Nachsorge (Pakshaghata) wird es für Massage und Einlauf verwendet; traditionell wird angenommen, dass es zur Belebung tauber oder funktionsloser Körperregionen beitragen und dem Muskelschwund entgegenwirken kann. Im Bereich der Atemwegserkrankungen wird es speziell für geschwächte Patienten mit Vata-dominantem Asthma bronchiale (Tamaka Swasa) empfohlen. Bei Gicht (Vatarakta) und verwandten Bindegewebserkrankungen kommt es äußerlich zur Anwendung.

Hinsichtlich der Applikationsformen wird Dhanwantaram Taila vielfältig genutzt. Bei der Ölmassage (Abhyanga) unterscheidet man die Ganzkörpermassage (Sarvanga Abhyanga), die traditionell der Kräftigung des Körpers und der Verzögerung von Alterungsprozessen dient, von der lokalisierten Massage bei Gelenkschmerzen. In der Einlauftherapie (Basti) zählt es zu den vorrangig verwendeten Ölen für Anuvasana Basti (medizierter Öleinlauf) und Matra Basti (Kleindosis-Einlauf), die Vata an seinem Sitz im Dickdarm behandeln sollen. Zu den lokalisierten Retentionsverfahren gehören Katibasti (Ölretention im unteren Rückenbereich), Janubasti (Behandlung des Kniegelenks) und Katipichu (Auflage eines ölgetränkten Tuchs auf den unteren Rücken). Hochpotenzierte Varianten, etwa Dhanwantharam Taila 101 Avarthi (101-fach prozessiert), werden zudem oral in geringer Dosierung (etwa 10 bis 15 Tropfen) mit geeigneten Dekokten verabreicht, um tiefliegende neurologische Probleme zu behandeln und das, was in der Tradition als „Nadi Balyam" (Nervenstärke) bezeichnet wird, zu fördern.

In der Zusammensetzung wird das Öl mit dem Kraut Tamalaki (Phyllanthus fraternus) assoziiert, das als eine seiner bedeutenden Formulierungen gilt; die vollständige klassische Rezeptur ist komplex und hier nicht im Detail erschlossen. Das Öl ist in unterschiedlichen Potenzierungsstufen erhältlich, etwa 7-, 21- oder 101-fach (Avarthi). Die Variante mit 101 Avarthi gilt als „Sukshma Sneha" (subtiles Fett), dem traditionell eine tiefere Gewebepenetration zugeschrieben wird; sie wird häufig zur oralen Einnahme bei der Genesung von Schlaganfall und Lähmungserscheinungen eingesetzt.

Siehe auch die Einträge Vata, Abhyanga und Basti.

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ayur yoga massage · Thai-Massage · Shiatsu · Ausbilderin

Anne Wuchold

Anne ist seit 15 Jahren Yoga- Thaimassage und Shiatsu- Therapeutin.

 

Sie lebte 10 Jahren in Indien, die letzten 5 Jahre in Ägypten, arbeitet weltweit als Körpertherapeutin an Land und im Wasser - Yogalehrerin und Freedive-Instructor, leitet Ausbildungen in Deutschland, begleitet Spirituelle Yoga Reisen durch Indien und Blauer Lotus und heilige Tempel Reise in Ägypten und managed ihr Retreat-Center auf Sardinien.

Als gelernte Schauspielerin vereint sie Heilung, Humor und Leichtigkeit sowie präzise Technik in ihren Ausbildungen. Seit über 10 Jahren ist sie in der Pflanzenmedizin aus verschiedenen Traditionen geschult und hat 2007 Yogatherapie in Kerala studiert.

In Chiang Mai, Thailand, lernte sie von Thaimassage-Meistern mit denen sie heute zusammenarbeitet und deren Wissen weltweit weitergeben darf.

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