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Peshi


Peshi ist die ayurvedische Bezeichnung für die Muskeln und steht in engem Zusammenhang mit dem Mamsa Dhatu, dem Muskelgewebe, dessen primäre Funktion in der Umhüllung des Skelettgerüsts und der Ermöglichung von Bewegung besteht.

Den im Material beschriebenen anatomischen Annahmen zufolge enthält der menschliche Körper 400 Peshis. Die Muskeln zählen zu den fünf organischen Prinzipien, Mamsa genannt, die sich an den vitalen Energiepunkten, den Marmas, vereinen. Auf physiologischer Ebene obliegt den Muskeln die Funktion der Lepanam, also das Bedecken, Umhüllen und Formgeben des Skelettgerüsts; sie sind die anatomischen Strukturen, die sowohl willkürliche als auch unwillkürliche Bewegungen ermöglichen.

Im Rahmen der klinischen Untersuchung des Muskelgewebes, Mamsa Pariksha genannt, prüft der Therapeut gezielt die Peshi gemeinsam mit den Bändern, Snāyu, den Sehnen, Kandara, und der Haut, Twak. Eine Person mit hervorragender Gewebequalität des Muskelgewebes, Mamsasara genannt, zeichnet sich durch Körperpartien wie Schläfen, Stirn, Hals, Schultern, Bauch, Brust, Arme und Beine aus, die mit festen, kräftigen und wohlproportionierten Muskeln ausgestattet sind. Demgegenüber gilt der Verlust von Muskelmasse beziehungsweise die Suskataa, die Auszehrung, an Stellen wie Gesäß, Hals und Bauch als kardinales Zeichen eines verminderten Mamsa Dhatu.

Liegt ein Fremdkörper, Shalya genannt, innerhalb eines Muskels vor, ein Zustand, der als Shalyagata bezeichnet wird, zeigen sich typischerweise eine bläuliche Verfärbung, Schwellung, Schmerz und eine Erweichung des umliegenden Gewebes. Befindet sich der Fremdkörper zwischen zwei Muskeln, ähneln die klinischen Zeichen denen eines unmittelbar im Muskel gelegenen Fremdkörpers, wobei sich das spezifische Schwellungsmuster unterscheiden kann. Zur Lokalisierung eines in der Muskulatur verborgenen Fremdkörpers können Therapeuten auf Verfahren zurückgreifen, die die Muskulatur „klären", etwa Panchakarma oder schlankheitsfördernde Maßnahmen, um Schmerz- und Rötungsstellen deutlicher hervortreten zu lassen.

Ayurvedische Massagepraktizierende, traditionell häufig Ringer, müssen über eine genaue Kenntnis der Muskulatur verfügen. Eine wirksame Massage folgt dem natürlichen Fluss der Körperflüssigkeiten und den Konturen der Muskeln; ein Arbeiten gegen die natürliche Struktur der Peshi kann Verletzungen verursachen, feine Kapillaren beschädigen oder unnötige Spannungen erzeugen. Durch Knetung und Druck auf die Muskeln unterstützt die Massage das Ausschwemmen von Toxinen und ermöglicht es den Zellen, sich mit Nährstoffen und Prana zu füllen.

Siehe auch die Einträge Mamsa Dhatu, Marma, Sandhi und Snāyu.

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ayur yoga massage · Thai-Massage · Shiatsu · Ausbilderin

Anne Wuchold

Anne ist seit 15 Jahren Yoga- Thaimassage und Shiatsu- Therapeutin.

 

Sie lebte 10 Jahren in Indien, die letzten 5 Jahre in Ägypten, arbeitet weltweit als Körpertherapeutin an Land und im Wasser - Yogalehrerin und Freedive-Instructor, leitet Ausbildungen in Deutschland, begleitet Spirituelle Yoga Reisen durch Indien und Blauer Lotus und heilige Tempel Reise in Ägypten und managed ihr Retreat-Center auf Sardinien.

Als gelernte Schauspielerin vereint sie Heilung, Humor und Leichtigkeit sowie präzise Technik in ihren Ausbildungen. Seit über 10 Jahren ist sie in der Pflanzenmedizin aus verschiedenen Traditionen geschult und hat 2007 Yogatherapie in Kerala studiert.

In Chiang Mai, Thailand, lernte sie von Thaimassage-Meistern mit denen sie heute zusammenarbeitet und deren Wissen weltweit weitergeben darf.

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